Was ein Wochenende!- Le Touquet 2013

Das erste Jahr, das ich an diesem riesigen Event teilgenommen habe und bestimmt nicht das letzte Mal. Es hat sich aufjedenfall gelohnt, dorthin zu fahren und das ganze zu sehen. Allein schon wie viele Leute kamen. Die ganzen Parkplätze waren voll und die Autos standen in jeder Seitenstraße auf dem Bürgersteig zu parken. Es war ein einziges Gewusel durch die Einkaufsstraße und an der Promenade.

 

Donnerstag Abend sind wir um 18:00Uhr losgefahren und waren Freitag morgens um 06:00 angekommen. Wir fuhren nach dem frühstück zum Strand und danach zur Anmeldung und Technischen Abnahme. Diese war in einer großen Sporthalle, die den ganzen Tag voller Teilnehmer und deren Maschinen war. Nach der Abnahme mussten wir das Bike in den Parc Fermé abstellen. Abends sind wir die Strecke abgegangen. Die Startgrade war der hammer. Die war so lang, dass ab der Hälfte mein Bike schon ausgefahren war. Sonst war die Strecke mit langen und kleinen Kurven, sowie große und kleine Hügel gespickt. Richtig geile Strecke.

 

Am nächsten Morgen ging es dann im Konvoi vom Parc Fermé durch die Stadt an den Strand und zum Start. Als es dann losging kam ich gut weg vom Start und konnte als 40ter die erste Kurve passieren. Nachdem ich die ersten zwei Runden im Gewusel ohne Sturz überstanden hatte, musste ich in Runde 3 anhalten, um meinen Helmschirm abzuschrauben. Dieser wurde vom Fahrtwind aus der Halterung gebrochen und versperrte mir die Sicht. Nicht schön im 6.Gang Vollgas. Also ging es ohne Schirm weiter. In Runde 4 stürzte ich dann zusammen mit einem anderen Fahrer, den ich versucht hatte zu überholen. Da mein Gasgriff-Gummi beschädigt wurde, musste ich in die Box und das Loch wurde geflickt. Danach fand ich einen guten Rhythmus und hatte Spaß am Fahren. Man fuhr in die Anlieger rein und konnte von Anfang an Vollgas geben. Die Rillen auf den Sprüngen wurden immer tiefer, wie auch der Rest der Strecke zerbombter wurde. Es war riskant langsamere Fahrer nur eine Spur neben ihnen zu überholen, denn diese wechselten ab und zu ungewollt ihre Fahrtrichtung. Als ich dann die Zielflagge gesehen habe, war ich froh das Rennen überstanden zu haben und mit Platz 20 von 84 125ccm³ 2takt Fahrern zurfrieden.

 

Es war eine gute Erfahrung und es hat mega Spaß gemacht am Strand zu fahren. Vielen Dank an meine zwei Mechaniker und meinen Vater, die mit mir die über 1000km lange Fahrt gefahren sind. Und natürlich auch vielen Dank für das Wohnmobil, das wir von Autohaus Ebsen leihen durften.

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